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Mit
zwei selbst ausgesuchten und im Ursprungsland Tirol erworbenen
Zuchtstuten gründete Hofstetter 1974 sein eigenes Haflinger-Gestüt
im aargauischen Rümikon. Bereits im ersten (1980) der
insgesamt vier von ihm verlegten Haflinger-Magazine definierte
er sein Zuchtziel: 'Mein Ziel ist es, durch ganz gezielte
Paarungen einen etwas grösseren Haflinger heran zu
züchten, ohne aber dabei die typischen Haflinger-Merkmale
zu verlieren. Als typische Merkmale betrachte ich den Urtyp,
also den Wirtschaftstyp, den Aalstrich, die weisse Mähne
und vor allem den liebevollen, gutmütigen Charakter.
Meine Haflinger sollen nicht mehr unter 140 cm Stockmass
und trotz stämmigen Formen einen raumgreifenden Schritt
haben.' Dieses Ziel hat er erreicht. In den Zuchtbüchern
sind denn auch eine stattliche Anzahl vor hoch punktierten
Nachkommen aus dem Stall Hofstetter verbrieft.
Hofstetters
besondere Liebe gilt dem Gespann-Fahren. Seine Fahrten mit
dem legendären 'Fünfer-Haflinger-Gespann' über
den St.Gotthard-, Albula-, Flüela- und Ofen-Pass sind
unvergessen. Mit seiner Zucht und den nostalgischen Kutschen-Fahrten
hat er sich im In- und Ausland einen Namen gemacht.
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